Aktuelle Situation der stationären Kinder- und Jugendmedizin in Deutschland

4. bundesweite Umfrage der BaKuK – Vergleich und Entwicklung 1993–2005

Auch die vierte anonyme Befragung der BaKuK fand in Übereinstimmung mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft statt. Auf Grundlage des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz 1997 in Saarbrücken, wonach Kinder und Jugendliche vorrangig in Kinderkliniken und kindermedizinischen Fachabteilungen behandelt werden sollen (Deutsches Ärzteblatt, B 2752, 1998), werden auch jetzt wieder die Gesundheitsminister der Länder über die Ergebnisse informiert.

 

Die vorliegende Umfrage gibt einen umfassenden Überblick über die Situation der stationären Pädiatrie und Kinderchirurgie und das Kind im Krankenhaus. Sie bietet darüber hinaus eine Grundlage für spätere Befragungen zum Zwecke einer linearen Betrachtung. Die Ergebnisse zeigen Stärken und Schwächen der stationären Kinder- und Jugendmedizin.

 

Die letzten drei Umfragen haben im Gegensatz zur Basisumfrage von 1993 auch den ambulanten Sektor beleuchtet. Dieser Umstand muss auch bei späteren Befragungen unbedingt berücksichtigt werden, da sich der Stellenwert der ambulanten Heilbehandlung im Krankenhaus weiter erhöhen wird. Diese notwendige Tendenz wird aber durch die völlig unzureichende Finanzierung der ambulanten Tätigkeit im Krankenhaus schwer beeinträchtigt.

 

 

Die vollständige Untersuchung mit detaillierten Informationen und Statistiken als PDF-Datei.